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Rechnungswesen: Einfache Begriffe


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Abschreibungen (für Abnützung), AfA

Abschreibungen stellen den Aufwand für den Werteverzehr des Anlagevermögens für eine Rechnungsperiode (i.d.R. ein Jahr) in der Gewinn- und Verlustrechnung dar. Abschreibungen bezeichnen jenen Vorgang, mit dem die Anschaffungskosten auf die vorgesehene (mehrjährige) Nutzungsdauer verteilt werden. Verwandte Begriffe: kumulierte Abschreibungen Anlagevermögen

Abschreibungen, kumulierte 

Kumulierte Abschreibungen bezeichnen den Werteverzehr einer Anlage seit Beginn der Inbetriebnahme. Sie scheinen in der Anlagenbestandsliste für jedes Anlagegut auf und geben Auskunft über die Abnützung der Anlage. Verwandte Begriffe: Abschreibungen (für Abnützung) Anlagenbestandsliste, Anschaffungswert, Buchwert

Abschlussstichtag 

Der Abschlussstichtag bezeichnet den Stichtag für die Erstellung des Jahresabschlusses. Verwandte Begriffe: Anlagevermögen

Abgrenzung 

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses sowie bei der Übernahme der Daten von der Finanzbuchhaltung in die Kostenrechnung werden die Buchungsdaten bei Bedarf wertmäßig angepasst. Dabei spricht man von Abgrenzung. Die Abgrenzung dient der sach- und periodengerechteren Darstellung von Aufwänden und Erträgen. Drei Formen von Abgrenzungen können unterschieden werden: zeitliche Abgrenzung: die wertmäßige Anpassung der Buchungsdaten wird periodenbezogen durchgeführt. Werden z.B. Mieten im Oktober für den Zeitraum Oktober bis März bezahlt, so erfolgt eine Abgrenzung zu 50% für Oktober bis Dezember des laufenden Jahres und zu 50% für Januar bis März des Folgejahres. sachliche Abgrenzung: Ausscheidung von neutralen, d.h. einmalig anfallenden außerordentlichen Aufwänden oder Ansatz von Zusatzkosten (z.B. kalkulatorischen Mieten). wertmäßige Abgrenzung: darunter fällt beispielsweise die Aufteilung der 14 jährlich anfallenden Monatsgehälter auf die 12 monatlichen Buchungsperioden der Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung. 

Aktiva 

Die Aktiva bezeichnen die Summe aller Vermögenspositionen einer Bilanz, während im Gegensatz dazu die Passiva die Summe des Kapitaleinsatzes zur Finanzierung der Vermögenspositionen darstellen. Die Summe der Aktiva ist immer gleich der Summe der Passiva. Verwandte Begriffe: Passiva, Bilanz

Anlagenbestandsliste

Verzeichnis der Anlagen einer Kostenstelle, unter Angabe der Anschaffungswerte, der kumulierten Abschreibungen sowie des Buchwertes der Anlage. Verwandte Begriffe: kumulierte Abschreibungen, Buchwert, Inventar, Inventarisierung


Anlagevermögen 

Unter Anlagevermögen versteht man jene Vermögensteile, die zum Abschlussstichtag dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb, d.h. der Leistungserbringung zu dienen. Diese Begriffsbestimmung verlangt, dass am Abschlussstichtag die Absicht besteht, die Vermögensteile dauernd, d.h. nicht einmalig zu nutzen und nicht ungenutzt zu verkaufen. Das Anlagevermögen besteht aus immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Finanzanlagen. Verwandte Begriffe: Abschreibungen, Abschlussstichtag, Finanzanlagen, immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen


Anschaffungswert

 Der Anschaffungswert einer Anlage ist jener Wert, mit dem eine Anlage im Anlagevermögen verbucht wird. Der Anschaffungswert stellt die Basis für die Berechnung der Abschreibungen dar und entspricht im Normalfall den Anschaffungskosten sowie jenen Kosten, die für die Inbetriebnahme der Anlage erforderlich sind. Verwandte Begriffe: Anlagenbestandsliste, kumulierte Abschreibungen, Buchwert 

Aufwand 

Als Aufwand wird der in Geldeinheiten bewertete Verbrauch an Wirtschaftsgütern einer Organisationseinheit je Abrechnungsperiode bezeichnet. Aufwände werden in der Finanzbuchhaltung in den Aufwandskonten der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht. Verwandte Begriffe: Ertrag, Kosten

Aufwands- bzw. Ertragskonten

Aufwands- und Ertragskonten bilden die Bestandteile der Gewinn- und Verlustrechnung. Die Verbuchung von Aufwänden führt zu einer Verminderung des Saldos der Gewinn- und Verlustrechnung und somit zu einer Minderung des Eigenkapitals, während die Verbuchung von Erträgen eine Erhöhung des Saldos der Gewinn- und Verlustrechnung und damit eine Mehrung des Eigenkapitals nach sich zieht. Verwandte Begriffe: Bestandskonten, Sachkonto


Ausgaben

 Ausgaben bezeichnen die Summe aller Auszahlungen sowie die in einer Periode eingegangenen Verbindlichkeiten. Verwandte Begriffe: Einnahmen


Auszahlungen 

Unter Auszahlungen versteht man alle reinen Zahlungsvorgänge in Form von Abflüssen liquider Mittel. Verwandte Begriffe: Einzahlungen

Bestandskonto 

Bestandskonten bilden die Bestandteile der Bilanz und zeigen Vermögens- und Kapitalstände an. Bestandskonten auf der Aktivseite der Bilanz zeigen das Vermögen (z.B. Anlagevermögen, Umlaufvermögen), während Bestandskonten auf der Passivseite Auskunft über die Finanzierung des Vermögens (z.B. durch Eigen- oder Fremdkapital) geben. Verwandte Begriffe: Aufwands- und Ertragskonten, Sachkonto


Bewegungsdaten 

Als Bewegungsdaten werden jene Daten bezeichnet, die durch Geschäftsfälle des regulären Geschäftsbetriebes (z.B. Verbuchung von Lieferantenrechnungen oder Kundenfakturen) entstehen. Verwandte Begriffe: Stammdaten

Bilanz

 Als Bilanz versteht man die Vermögensaufstellung, die zu einem bestimmten Stichtag (i.d.R. dem Abschlussstichtag) durchzuführen ist. Sie ist zusammen mit der Gewinn- und Verlustrechnung Teil des Jahresabschlusses. Die Bilanz repräsentiert das Vermögen und gibt Auskunft, auf welche Weise das Vermögen finanziert wird. Nach den gesetzlichen Bestimmungen ist als Darstellungsform der Bilanz ausschließlich die Kontenform zulässig. Verwandte Begriffe: Gewinn- und Verlustrechnung, Jahresabschluss, Abschlussstichtag, Eröffnungsbilanz

Buchungskreis 

Ein Buchungskreis ist eine organisatorische Einheit innerhalb einer Organisation, für die eine vollständige, in sich geschlossene Finanzbuchhaltung durchgeführt werden kann. 

Buchwert 

Der Buchwert einer Anlage bezeichnet die Differenz zwischen Anschaffungswert und kumulierten Abschreibungen. Er gibt Auskunft über den Restwert und somit das Alter einer Anlage. Verwandte Begriffe: kumulierte Abschreibungen, Anschaffungswert 

Controlling 

Controlling ist eine Form der Führungsunterstützung, die durch die Bereitstellung von Informationen und Methoden den verschiedenen Ebenen des politisch-administrativen Führungssystems die Steuerung der Effektivität, der Effizienz und des Finanzmittelbedarfes ermöglicht. Dem Controlling obliegen u.a. die Durchführung der Kosten- und Leistungsrechnung, die Erstellung der jährlichen Budgetplanung, die Überwachung des Budgetvollzugs sowie das Berichtswesen im Bereich des Rechnungswesens.

Effektivität 

Unter Effektivität versteht man die Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und den Zielerreichungsgrad der Leistungserstellung. Sie zeigt das Verhältnis zwischen geplanter Wirkung und tatsächlich erzielter Wirkung einer Leistung.

Effizienz 

Effizienz bezeichnet die Wirtschaftlichkeit der Leistungserstellung. 

Endkostenstelle, Hauptkostenstelle 

Unter Endkostenstellen (Hauptkostenstellen) versteht man jene Kostenstellen, an denen überwiegend Kosten für die externe Leistungserbringung gesammelt werden. Verwandte Begriffe: Hilfskostenstelle, Kostenstelle, Nebenkostenstelle, Sekundärkostenrechnung

Einnahmen

Einnahmen bezeichnen die Summe aller Einzahlungen sowie die in einer Periode fakturierten Forderungen. Verwandte Begriffe: Ausgaben

Einzahlungen 

Unter Einzahlungen versteht man alle reinen Zahlungsvorgänge in Form von Geldmitteleingängen. Verwandte Begriffe: Auszahlungen

Einzelkosten 

Einzelkosten sind jene Kosten, die einem Kostenzuordnungsobjekt (i.d.R. einer Kostenstelle) unmittelbar und vollständig nach dem Verursachungsprinzip zugeordnet werden können. Verwandte Begriffe: Gemeinkosten

Eigenkapital, Eigenmittel 

Als Eigenmittel (auch Eigenkapital) bezeichnet man die Höhe der finanziellen Beteiligung eines Unternehmers an einem Unternehmen. Verwandte Begriffe: Fremdkapital

Erlöse 

Unter Erlösen versteht man in der Kostenrechnung die Erträge der operativen Tätigkeit nach Vornahme von Abgrenzungsbuchungen. Verwandte Begriffe: Kosten, Erträge, Umsatz

Eröffnungsbilanz 

Als Eröffnungsbilanz wird die Aufstellung der Aktiva und Passiva eines Unternehmens zu Beginn von dessen Geschäftstätigkeit bezeichnet. Verwandte Begriffe: Aktiva, Bilanz, Passiva 

Erträge

Erträge bezeichnen in der Finanzbuchhaltung alle in Geld bewerteten Gegenleistungen für erbrachte Leistungen. Erträge können in operative, finanzielle und außerordentliche Erträge unterteilt werden, wobei die operativen Erträge nach Abgrenzung in der Kostenrechung als Erlöse definiert sind. Verwandte Begriffe: Aufwand, Erlöse

Finanzanlagen 

Finanzanlagen sind Teil des Anlagevermögens. Darunter fallen z.B. Beteiligungen an anderen Unternehmen und längerfristig gehaltene Wertpapiere. Verwandte Begriffe: Anlagevermögen 

Forderungen 

Unter Forderungen versteht man Ansprüche aufgrund von Lieferverträgen, Dienstleistungsverträgen, Werkverträgen etc. Forderungen sind Bestandteil des Umlaufvermögens und daher der Aktivseite der Bilanz zuzuordnen. Verwandte Begriffe: Bilanz, Aktiva, Umlaufvermögen

Fremdkapital 

Als Fremdkapital werden langfristige Schulden (insbesondere langfristige Lieferanten- und Bankkredite) zu einem bestimmten Stichtag bezeichnet. Im Gegensatz zu den Eigenmitteln (Eigenkapital) stellt das Fremdkapital Verbindlichkeiten gegenüber externen Geschäftspartnern (Banken, Lieferanten,...) dar. Verwandte Begriffe: Eigenmittel, Eigenkapital

Gemeinkosten 

Gemeinkosten bezeichnen im Gegensatz zu Einzelkosten jene Kosten, die sich nicht unmittelbar den Leistungen der Organisationseinheiten zuordnen lassen, sondern zunächst auf Kostenzuordnungsobjekten gesammelt und im Rahmen der Verrechnung bzw. Sekundärkostenrechnung verrechnet werden. Verwandte Begriffe: Einzelkosten

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) 

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist neben der Bilanz der zweite Bestandteil des Jahresabschlusses gemäß HGB. Während die Bilanz ein Abbild der Vermögenslage  zum Abschlussstichtag darstellt, liegt der Zweck der Gewinn- und Verlustrechnung in der Darstellung der Erlöse und Aufwendungen, d.h. der Ertragslage über die gesamte Abrechnungsperiode. Verwandte Begriffe: Bilanz, Jahresabschluss

Hilfskostenstelle 

Als Hilfskostenstelle wird eine Kostenstelle bezeichnet, von der gesammelte Kosten auf weitere Kostenstellen verrechnet werden. Diese Kostenstellen erstellen überwiegend interne Leistungen.  Verwandte Begriffe:  Kostenstelle

Immateriellen Vermögensgegenstände 

Als immaterielle Vermögensgegenständen bezeichnet man Vermögenswerte wie Patente und Lizenzen, die im dauerhaften Besitz  sind.  Verwandte Begriffe: Anlagevermögen

Innerbetriebliche Leistungsverrechnung 

Mithilfe der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung werden Leistungsbeziehungen zwischen Kostenzuordnungsobjekten bewertet und verrechnet. Kosten werden auf Grund der Inanspruchnahme von Leistungen mittels Tarifen (d.h. zu definierten Kostensätzen) verrechnet.  Verwandte Begriffe: Sekundärkostenrechnung 

Input 

Als Input wird jener Ressourceneinsatz bezeichnet, der zur Leistungserstellung benötigt wird. Darunter fallen Personalressourcen, Betriebsmittelressourcen etc. Verwandte Begriffe: Output

Inventar 

Als Inventar bezeichnet man die Zusammenfassung aller Anlagen in Form der Anlagebestandliste. Um dieses gesamte Verzeichnis über das Anlagevermögen auf den aktuellen Stand zu halten, ist regelmäßig eine Erfassung der Anlagen, in Form einer Inventarisierung notwendig. Verwandte Begriffe: Anlagebestandliste, Inventarisierung

Inventarisierung 

Die Inventarisierung stellt den Prozess des Erfassens und Bewertens von Anlagen (Inventar) dar. Am Ende der Inventarisierung steht die Anlagenbestandsliste als Ergebnis. Verwandte Begriffe: Anlagebestandliste, Inventar

Ist-Kostenrechnung 

In der Ist-Kostenrechnung werden die in einer Periode tatsächlich angefallenen Kosten behandelt, gegebenenfalls weiterverrechnet und analysiert. Verwandte Begriffe: Plankostenrechnung

Jahresabschluss 

Der Jahresabschluss setzt sich aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammen. Verwandte Begriffe: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung

Kapazität 

Unter Kapazität versteht man die Gesamtheit der zur Verfügung stehenden Zeit/Menge einer Organisationseinheit, einer Mitarbeiterkategorie etc.

Kennzahlen (Leistungskennzahlen) 

Kennzahlen stellen wirtschaftliche Tatbestände in Zahlen dar. Sie sind oft Verhältniszahlen, d.h. sie drücken die Relation verschiedener Größen zueinander aus. 

Kennzahl, statistische 

Statistische Kennzahlen (Mitarbeiter je Kostenstelle, Quadratmeter etc.) dienen als Basis für Verrechnungen in der Kostenrechnung und/oder werden im Rahmen von Kennzahlenanalysen verwendet. 

Kontenplan 

Der Kontenplan dient sowohl in technischer als auch in betriebswirtschaftlicher Sicht als „Rückgrat“ der Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung. Er stellt das Verzeichnis aller bebuchbaren Konten dar und wird von der Kostenrechnung  gemeinsam mit der Finanzbuchhaltung (genutzt. Der Kontenplan besteht in der Finanzbuchhaltung aus Sachkonten, die in Bestandskonten (für die Bilanz) und Aufwands- und Ertragskonten (für die Gewinn- und Verlustrechnung) unterteilt werden. 

Kosten 

Als Kosten wird im Controlling der bewertete Verbrauch von Wirtschaftsgütern zur Erstellung der Tätigkeiten bzw. Dienstleistungen  bezeichnet. Im Unterschied zum buchhalterischen Aufwand sind bei Kosten Abgrenzungen (zeitliche, sachliche und wertmäßige) berücksichtigt. Verwandte Begriffe: Aufwand

Fixe Kosten

Fixe Kosten sind kurz- bis mittelfristig nicht bzw. kaum beeinflussbar und reagieren nicht auf Beschäftigungs- bzw. Auslastungsschwankungen. Verwandte Begriffe: variable Kosten

Variable Kosten

Im Gegensatz zu fixen Kosten handelt es sich bei variablen Kosten um jene Kostenbestandteile, die sich mit dem Beschäftigungs- bzw. Auslastungsgrad ändern. Verwandte Begriffe: fixe Kosten

Primäre Kosten

Als primäre Kosten bezeichnet man alle von einer Kostenstelle direkt verursachten Kosten. Im Detail handelt es sich hierbei um Kosten, die direkt in der Finanzbuchhaltung  gebucht werden und in der Kostenrechnung auf Kostenzuordnungsobjekten (Kostenstelle) gesammelt werden. Verwandte Begriffe: sekundäre Kosten

Sekundäre Kosten 

Begriff Sekundäre Kosten entstehen bei Verrechnungsvorgängen innerhalb einer Kosten- und Leistungsrechnung. Ihre Verbuchung erfolgt auf eigenen Kostenarten, die auch als Abrechnungskostenarten bezeichnet werden. Unter dieser Gruppe scheinen alle von einer Kostenstelle indirekt verursachten und von Hilfskostenstellen anteilsmäßig weiterverrechneten Kosten auf.  Verwandte Begriffe: primäre Kosten

Kostenarten

Kostenarten entsprechen in der Kostenrechnung den Sachkonten der Finanzbuchhaltung  bei kostengleichen Aufwendungen (d.h. primären Kosten). Erweitert werden die primären Kostenarten durch Kostenarten, auf denen kalkulatorische oder sekundäre Kosten verbucht werden, die nur für die Kostenrechnung relevant sind. Verwandte Begriffe:  primäre Kosten, sekundäre Kosten, Sachkonto 

Kostenstelle 

Unter Kostenstelle versteht man einen Ort der Kostenentstehung in einer Organisation. Die Definition der Kostenstellen erfolgt beispielsweise nach der räumlichen Abgrenzung oder nach Verantwortungsbereichen. 

Kostenstellenrechnung 

Die Kostenstellenrechnung dient zur Beantwortung der Frage ”Wieviel Kosten fallen in einer Periode an welcher Kostenstelle an?”. Primäre Kosten werden grundsätzlich auf Kostenstellen gesammelt, die in einer Standardhierarchie abgebildet werden. In der Sekundärkostenrechnung erfolgt eine Weiterverrechnung auf andere Kostenstellen.

Kostenträger 

Der Begriff „Kostenträger“ wird oft mit Leistung gleichgesetzt. Es handelt sich um einen technischen Begriff zur endgültigen Sammlung von Kosten in der Kosten- und Leistungsrechnung, nachdem Kosten primär v.a. auf Kostenstellen verbucht werden. Verwandte Begriffe: Kostenträgerrechnung

Kostenträgerrechnung

Die Kostenträgerrechnung dient der Beantwortung folgender Frage: „Für welche Leistungen fallen Kosten in welcher Höhe an?”  Die Kostenträgerrechnung basiert auf der Kostenstellen- und Kostenartenrechnung. Im Rahmen der Kostenträgerrechnung werden auf Kostenstellen gesammelte Kosten nach bestimmten Kriterien auf Kostenträger weiterverrechnet. Verwandte Begriffe: Kostenträger

Liquide Mittel 

Als liquide Mittel werden sofort verfügbare Geldmittel bezeichnet, die  unmittelbar zur Verfügung stehen, und daher zur Bedeckung von Zahlungsverpflichtungen oder für Veranlagungen herangezogen werden können.

Nebenkostenstelle 

Als Nebenkostenstellen werden jene Endkostenstellen bezeichnet, auf denen Kosten gesammelt werden, die in keinem Zusammenhang mit der Leistungserstellung  stehen. Verwandte Begriffe: Sekundärkostenrechnung

Nutzungsdauer 

Die Nutzungsdauer gibt an, über welche Zeitspanne die Anschaffungskosten eines Anlagegutes verteilt werden. Sie ist damit maßgeblich für die Höhe der Abschreibungen. Verwandte Begriffe: Abschreibungen, Anlagevermögen

Output 

Als Output wird das Ergebnis der Leistungserstellung bezeichnet. Verwandte Begriffe: Input

Passiva 

Die Passiva bezeichnen die Summe des Kapitaleinsatzes zur Finanzierung der Vermögenspositionen, während im Gegensatz dazu die Aktiva die Summe aller Vermögenspositionen einer Bilanz darstellen. Die Summe der Passiva ist immer gleich der Summe der Aktiva. Verwandte Begriffe: Aktiva

Plankostenrechnung 

In der Plankostenrechnung wird mit Planwerten für Kostenarten, Kostenträger, Kostenstellen und Leistungsarten in der jeweiligen Periode gerechnet. Bei dieser Berechnung werden Kosten, bei denen sowohl die Mengenkomponente als auch die Wertkomponente geplante Größen sind, berücksichtigt. Verwandte Begriffe: Ist-Kostenrechnung

Primärkostenrechnung 

Unter einer Primärkostenrechnung versteht man die Zuordnung der Kosten zu Kostenzuordnungsobjekten im Zug der erstmaligen Erfassung durch die Finanzbuchhaltung. Diese Kosten werden von der Finanzbuchhaltung unmittelbar in die Kostenrechnung übergeleitet. Verwandte Begriffe: Sekundärkostenrechnung

Rechnungsabgrenzung 

Gemäß den im HGB begründeten Grundsätzen ordentlicher Buchführung sind Aufwendungen und Erträge jenen Perioden zuzurechnen, in denen sie unabhängig vom Zahlungszeitpunkt angefallen sind. Bei periodenübergreifenden Geschäftsfällen sind Abgrenzungen durchzuführen, die in der Bilanz in den aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten verbucht werden. Verwandte Begriffe: Abgrenzung

Reinvermögen 

Als Reinvermögen bezeichnet man die Differenz zwischen der Summe der Vermögenspositionen und der Summe der lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten. Das Reinvermögen ist eine reine Rechengröße, die aus der Bilanz abgeleitet wird. Verwandte Begriffe: Bilanz, Verbindlichkeiten

Rückstellungen 

Rückstellungen werden in der Bilanz für jene Verpflichtungen gebildet, deren Entstehungsgrund zwar bekannt, deren Höhe und Fälligkeit aber am Ende des Geschäftsjahres noch ungewiss ist. Aufgrund dieser Unsicherheiten ist der Betrag der verschiedenen Rückstellungen für den Ansatz in den Passivposten der Bilanz zu schätzen. Typische Rückstellungen, die gemäß HGB verpflichtend anzusetzen sind, betreffen nicht konsumierte Urlaube, Abfertigungs- und Pensionsansprüche, Prozesskosten- rückstellungen für schwebende Verfahren oder Verlustrückstellungen bei drohenden Verlusten. Verwandte Begriffe: Bilanz, Passiva

Sachanlagen 

Sachanlagen sind Teil des Anlagevermögens. Darunter fallen z.B. Grundstücke und Gebäude, Maschinen und Büro- und Geschäftsausstattung. Verwandte Begriffe: Anlagevermögen

Sachkonto 

Sachkonten sind Gliederungselemente in der Finanzbuchhaltung, um Buchungen nach unterschiedlichen Kriterien zu sammeln. Alle Sachkonten werden im Kontenplan dargestellt. Den Sachkonten in der Finanzbuchhaltung entsprechen die Kostenarten in der Kostenrechnung. Somit ist eine Konsistenz zwischen der Darstellung von wertmäßigen Veränderungen in der Finanzbuchhaltung und der Kostenrechnung gewährleistet. Verwandte Begriffe: Aufwands- und Ertragskonten, Bestandskonten, Kontenplan, Kostenarten

Sekundärkostenrechnung 

Unter der Sekundärkostenrechnung versteht man die Weiterverrechnung von Kosten von den Hilfskostenstellen auf die Haupt- und Nebenkostenstellen. 

Teilkostenrechnung 

Unter Teilkostenrechnung versteht man eine Methodik zur Durchführung der Kostenrechnung, bei der eine Kostenauflösung in variable und fixe Kosten erfolgt. Auf die Kostenträger werden nur die variablen Kosten verrechnet.  Begriffe: Vollkostenrechnung

Umlage 

Die Umlage bezeichnet ein innerbetriebliches Kosten- rechnungsverfahren, bei dem auf Basis von vordefinierten Schlüsseln Kosten einer Kostenstelle auf Empfängerobjekte (Kostenstellen) mit Hilfe einer Sekundärkostenart verrechnet werden. Verwandte Begriffe: Sekundärkosten, Sekundärkostenrechnung 

Umlaufvermögen 

Unter Umlaufvermögen versteht man jene Wirtschaftsgüter, die nicht dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Zum Umlaufvermögen zählen beispielsweise Vorräte, Forderungen, aber auch kurzfristig angelegte Wertpapiere sowie Bankguthaben. Mit anderen Worten werden alle Vermögensgegenstände, die nicht zum Anlagevermögen zählen, dem Umlaufvermögen zugeordnet. In der Bilanz wird das Umlaufvermögen den Aktiva zugeordnet. Verwandte Begriffe: Anlagevermögen

Umsatz 

Als Umsatz bezeichnet man alle Erlöse für Lieferungen und Leistungen.  Verwandte Begriffe: Erlöse

Verbindlichkeiten 

Unter Verbindlichkeiten versteht man kurzfristige Bankverbindlichkeiten oder Bankdarlehen sowie. Verpflichtungen gegenüber Dritten (Lieferanten etc.), die eindeutig feststehen. Sie werden in der Bilanz den Passiva zugeordnet. Verwandte Begriffe: Bilanz, Passiva

Verteilung 

Ähnlich der Umlage bezeichnet die Verteilung ein Kostenrechnungsverfahren zur Verrechnung primärer Kosten, wobei jedoch die primäre Kostenart auf der empfangenden Kostenstelle erhalten bleibt. Verwandte Begriffe: Umlage, Sekundärkostenrechnung

Vollkostenrechnung 

Die Vollkostenrechnung bezeichnet eine vergleichsweise einfache Methodik zur Durchführung der Kostenrechnung, bei der sämtliche Kosten (fixe und variable) auf die Kostenträger verrechnet werden. Die Bewertung der Kosten in der Vollkostenrechnung kann zu Ist-Kosten oder zu Norm-Kosten erfolgen. Verwandte Begriffe: Teilkostenrechnung

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